Freie Demokratie zum Birsblick

Das Flussufer ist grün geworden und die Flussfrau wieder dicker. König Kimi ist jetzt ein junger Wilder und der kleine Wassermann trägt Schuhgrösse vierzig. Der Alleinherrscher hat die Ländereien an der Birs verlassen und die verbliebenen Bewohner haben die Demokratie ausgerufen. Seither hält der fröhliche Frevel Einzug: Die Flussfrau hat einen eigenen Gemüsegarten und die Hunde tollen leinenlos ums Haus. Wir teilen uns nun die Wäscheklammern und sind einer Meinung, dass Kontrolle in den Kerker führt und Vertrauen Richtung Himmel.

Und der grosse Wassermann steht oft am Grill und schaut auf unsere wilde Wiese. In welche wir uns jetzt (aber Achtung!) setzen, stellen, und nach Lust und Laune sogar legen. Und unsere Meersau Luna das Gras mähen lassen. Derweil im Flusspool wieder Zweibeiner baden. Mit und ohne Gekreische. Während der Fischreiher unbeirrt auf seinen Zmittag lauert. Und das Wasser golden glitzert, beinahe kitschig schon die Szenerie und wir Glückspilze mittendrin.

Da überkommt mich abermals das Bedürfnis schreibend „Danke“ zu sagen.

Danke für all das Gute um uns herum.

Danke für das ganze pralle Leben.

Jederzeit und überall hier unten am Fluss!